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Wanderung auf der Insel Lìpari

Scogliero Sotto il Monte

SeiteWanderungenInsel LìpariPunta della Crapazza

Punta della Crapazza

DER BIMSSTEIN UND DER OBSIDIAN — Pomice (Bimsstein) und Ossidiana (Obsidian) können unterschiedlicher nicht sein, haben aber eine gemeinsame Entstehungsgeschichte. Der Erstere ist weiß und schwimmt gar auf Wasser und Letzterer ist schwarz und glashart. Der Stein bzw. das Glas verdanken ihre völlig unterschiedliche Struktur den vulkanischen Prozessen während ihrer Entstehung. Sie bescherten Lìpari eine industrielle Revolution, da der Bimsstein als Baustoff Verwendung fand und sich der Obsidian zu Werkzeugen verarbeiten ließ. Durch Konkurrenz von anderswo und alternative Materialien, gerieten die Gruben auf Lìpari in die Krise und wurden inzwischen teilweise geschlossen. Dennoch sind die Überreste dieser Industrie weiterhin deutlich sichtbar, vor allem in der Gegend um Porticello im Nordosten der Insel.

Diese Wanderung gehört zu einer der schönsten auf den Liparischen Inseln und ist in jedem Wanderführer beschrieben. Die Wanderung fängt im Süden von Lìpari-Stadt an und der Weg verläuft zunächst leicht ansteigend durch ein unspektakuläres schmales Tal weiter nach Süden bis die Hauptstraße zum Observatorium erreicht ist. Jetzt wird es interessanter. Ich überquerte die Straße und verfolgte dem Weg an einer Kapelle vorbei auf gleicher Höhe zum südlichsten Punkt der Crapazza. Hier gibt es ein weites Panorama mit der Insel Vulcano und dem dominierenden Gran Cratere im Mittelpunkt. Ich verließ den Pfad einige Meter in westlicher Richtung und konnte so noch einen schönen Blick auf die Sponda di Vinci und die beiden Faraglioni Pietralunga und Pietra Menalda werfen. Zurück zum Pfad stieg ich hinauf zum Weiler San Salvatore, wo ich wieder die Hauptstraße erreichte. Dieser Straße folgend erreichte ich in wenigen Minuten das Observatorium. Ich kann jedem raten hier nicht umzukehren, sondern die Treppe abzusteigen und über den ausgetretenen Pfad weiter nach Westen zu laufen. Zur rechten Hand zeigt sich dann bald die grandiose wilde zerklüftete Scogliero Sotto il Monte. Atemberaubend, aber Vorsicht vor dem Abgrund! Als ich dann noch ein paar Schritte weitergeing, erreichte ich einen Messpunkt, von dem ich die beiden Faraglioni wieder beobachten konnte. Sie haben mir jedoch von der Punta della Crapazza etwas besser gefallen. Nun ging ich zurück zum Observatorium und die Straße weiter runter bis links ein Weg nach San Lazzaro abzweigt. Hier gibt es zwei Sachen zu fotografieren: Ein nettes kleines altes Kirchlein und Lìpari-Stadt, aus dieser Perspektive in spektakulärer Lage. Ein etwas beschwerlicher und teilweise überwucherter Pfad umrundet nun auf westlicher Seite den Monte Guardia bis ein Kratergrund erreicht ist, der heute für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. An der Weggabelung wählte ich den rechten Weg runter zur Kirche von San Bartolo al Monte. Dort angekommen warf ich noch mal einen letzten Blick auf Lìpari-Stadt, bis der Pfad dann steil hinab zur Selben führte.


Isola di Vulcano Osservatorio Geofisico Città di Lìpari

Insel Lìpari

Isola di Vulcano

Insel Lìpari

Osservatorio Geofisico

Insel Lìpari

Città di Lìpari