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Wanderung auf der Insel Vulcano

Gran Cratere

SeiteWanderungenInsel VulcanoMonte Saraceno

Monte Saraceno

DIE INSELSPEZIALITÄTEN — Die drei Spezialitäten zum Genießen, die direkt mit den Liparischen Inseln in Verbindung stehen, sind: Die Kapern, die Malvasia und die Granita. Kapern sind die erbsengroßen grünen Blütenknospen die an Stielen aus den Blattachsen der Zweige des Kapernstrauchs wachsen. Der Kapernstrauch ist eine typische Mittelmeerpflanze, die vorwiegend in Südfrankreich und eben auf Salina angebaut wird. Die geschlossenen Knospen werden im Frühjahr von Hand geerntet, nach Größe gesiebt und in Salz eingelegt. Nach einem Monat sind sie zum Verzehr geeignet. Die Malvasia ist ein süßer Dessertwein mit goldgelber Farbe. Die Rebsorte findet weite Verbreitung im Mittelmeerraum und gedeiht eben prächtig auf den Vulkanböden Salinas. Ende des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Anbau begonnen und der Handel erreichte einen Höhepunkt im 19. Jahrhundert, bis 1889 eine Blattlaus fast alle Rebflächen zerstörte und eine Auswanderungswelle auslöste. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde wieder begonnen die Malvasia kommerziell anzubauen. Bekannte Anbauer auf Salina sind u. a. Hauner und Fenech. Schließlich gibt es noch die sizilianische Granita, ein Sorbet ähnliches, halbgefrorenes Wassereis aus einer Fruchtsorte. Klassiker sind die Granita di Limone (Zitrone), Fragola (Erdbeere), Gelso (Maulbeere), Pesca (Pfirsich) und Mandorla (Mandel).

Wird der Gran Cratere von ganzen Heerscharen bewandert, so steht der gegenüberliegende Monte Saraceno ziemlich einsam da. Hier begegnete ich niemandem. Bis zum Gipfel stieg ich alleine hinauf und musste ich alleine den Weg suchen. Zu Unrecht wie ich finde, da die Aussicht auf den Gran Cratere, die Ebene von Piano und die umliegenden Inseln atemberaubend ist. Etwa ein Kilometer nach dem Ortsende auf der Höhe der Polizeistation verzweigt ein sandiger Pfad scharf nach rechts. Wenig später erreichte ich einen kleinen Sattel, von dem sich ein erster schöner Panoramablick bietet. Unten schaute ich auf die Felsformation der Punta di Capo Secco und zur rechten Seite schweifte mein Blick an die Insel Lìpari vorbei zu den zwei Bergen auf der Insel Salina. Als ich weiter nach links ins offene Meer blickte, zeigten sich die Inseln Filicudi und Alicudi am Horizont. Der weitere Weg läuft über den Grat direkt auf den Monte Saraceno zu. Nachdem ich ein verlassenes Haus erreicht hatte, wurde es ein wenig abenteuerlich, da es über Trampelpfade weiter geht und Überwucherung die Wegsuche leicht erschwert. Ich merkte, dass die Gegend wenig frequentiert ist. Dennoch ist die Richtung klar und viele Ausweichmöglichkeiten gibt es ohnehin nicht. Lediglich im Gipfelbereich musste ich manchmal selbst die Vegetation zertrampeln. Aber der zweistündige Aufstieg lohnt sich allemal, angesichts der Aussichten, insbesondere auf den Gran Cratere, der zum Greifen nah ist.


Monte Saraceno Punta di Capo Secco Grotta dei Palizzi

Insel Vulcano

Monte Saraceno

Insel Vulcano

Punta di Capo Secco

Insel Vulcano

Grotta dei Palizzi