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Wanderung auf der Insel Vulcano

Gran Cratere

SeiteWanderungenInsel VulcanoVulcanello

Vulcanello

DAS FERNSEHEN — Nicht dass ich auf die Liparen gekommen sei, um in die Glotze zu schauen. Aber ich brauchte unbedingt einen Fernseher für den Wetterbericht. Tja, ich habe eben noch keinen mobilen Internetzugang. Gleich im ersten Hotel auf Vulcano hatte ich einige Hundert Fernsehprogramme, darunter einen italienischen Wetterkanal. Kontrastprogramm dagegen auf Lìpari. In dem angeblich besten Hotel der Insel war die Bildqualität mal wieder grottenschlecht. Abwechselnd betraf es die öffentlichen Rai-Sender, dann wieder die privaten Mediaset-Kanäle. Wie auch immer, interessiert habe ich mich nur für Raiuno und Raitre. Italiens erstes Fernsehprogramm ist inzwischen zu einem Talk- und Spielekanal verkommen. Bis Mittag gibt es sechs Stunden lang das Morgenmagazin »Unomattina« mit viel Talk am Ende. Nachmittags wird weitergetalkt und abends gibt es Spiele. Jeden Abend zur selben Zeit gibt es »Affari Tuoi«, dessen Sinn ich noch nicht verstanden habe. Und davor gibt es den Dauerbrenner »L'Eredità«, eine Sendung mit der ich schon vor vier Jahren Bekanntschaft machte, als ich auf der Insel Elba gastierte. Also, morgens kurz vor Acht der nationale Wetterbericht in Raiuno. Das dritte Programm Raitre hat zeitweise regionale Beiträge. Hier abends kurz vor Acht der Wetterbericht für Sizilien.

Da meine Wanderung auf den Gran Cratere und wieder runter in einem halben Tag erledigt war, bin ich nachmittags gleich weiter auf die Halbinsel Vulcanello. Hier wollte ich den mit 123 Metern höchsten Punkt erwandern in der Erwartung ein schönes 360° Panorama genießen zu können. Dann das Monstertal, zu Italienisch »Valle dei Mostri«, besuchen und über die Sponda Lena und die Westküste ins Dorf zurückkehren. Aber der Reihe nach. Den Pfad der auf den höchsten Punkt führt und auf der Karte eingezeichnet und im Wanderführer erwähnt wird, gibt es nicht mehr. Ausgeschildert oder markiert ist schon gar nichts. Und ein Pfad dessen Einstieg zunächst hoffen ließ, verlor sich bald in Gestrüpp und Überwucherung. Es war kein Durchkommen möglich. Also kehrte ich zur Hauptstraße zurück und lief wenige Minuten weiter bis auch hier Schluss war. Zwei weiterführende Straßen waren beschränkt, videoüberwacht und als »Proprietà Privata« deklariert. An dieser Stelle gab es jedoch ein Schild das auf einen öffentlichen Pfad in das Monstertal hinwies. Dieses Tal ist eigentlich keins, sondern lediglich eine Fläche auf der einige bizarre Felsformationen aus erstarrtem Lava zu Hause sind. Durch die genannten Privatstraßen scheiterte mein Plan von hier an die Sponda Lena, den nördlichsten Punkt Vulcanos, zu gelangen. Und so versuchte ich über Querstraßen an die Westküste zu kommen. Kein leichtes Unterfangen, da auch hier vieles privat und gesperrt ist. Und so kam ich schließlich in Porto di Ponente wieder raus. Hier gibt es einen schönen Blick auf den Gran Cratere über die Baia di Ponente hinweg. Nun setzte ich meine Wanderung nach Norden in Richtung Sponda Lena fort. Mal ist ein Pfad sichtbar, mal gibt es wegloses Gelände. Im Prinzip ging ich aber problemlos und konsequent die Küste entlang. Diese ist rau und wild, wie sich beispielsweise an der Punta dello Scoglitto zeigt. Schluss ist dann in der Nähe einer Hotelanlage, wo man einen schönen Blick auf die Insel Lìpari werfen kann.


Nella Valle dei Mostri Punta della Scoglitto Isola di Lìpari

Insel Vulcano

Nella Valle dei Mostri

Insel Vulcano

Punta della Scoglitto

Insel Vulcano

Isola di Lìpari